Endlich! Das Surface Pro 3 ist da!

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Bestellt war es schon lange und heute kam endlich das unscheinbare Päckchen an. Hier meine ersten Eindrücke.

Pünktlich zum avisierten Termin kam heute nachmittag das neue Teil ins Büro geschneit. Es waren auch gleich genügend fachkundige Personen um mich versammelt, damit das Auspacken zu einer großen und vor allem von allerlei nützlichen und unnützen Kommentaren begleiteten Veranstaltung mutierte.

Gleich der erste Eindruck war ein guter. Das Gerät liegt gut in der Hand und wirkt nicht übermäßig schwer für die Leistung, die man bekommt. Apropos. Ich habe mich für das Modell mit Core i5 (4300, 1.9 GHz)  und 256 GB SSD (ein Hynix-Modell glaube ich) entschieden. 8 GB RAM stehen zur Verfügung.

Abb. 1: Liegend
Abb. 1: Liegend

 

Nachdem man das Teil dann genügend in der Hand gehalten hat, probiert gleich die allerorts gelobte Aufstelltechnik aus. Das funktioniert wirklich extrem einfach und die frei einstellbaren Winkel sind ideal. Das Tablet steht dabei extrem stabil durch die lange Kante. Das Gehäuse fühlt sich sehr wertig an und sieht auch so aus.

Abb. 1: Surface aufgestallt mit Type Cover
Abb. 2: Surface aufgestallt mit Type Cover

 

Hat man sich, wie ich, für den Kauf einer Tastatur (Type Cover) entschieden, bekommt man auch gleich den sehr gut gelösten magnetischen Anschluss desselben zu Gesicht. Der Netzteilanschluss ist ebenfalls mit einer magnetischen Plug-Technik versehen und lässt das Kabel ziemlich clever an der Seite herunterlaufen:

Abb. 2: Anschluss von TypeCover
Abb. 3: Anschluss von TypeCover
Abb. 3: Stromanschluss
Abb. 4: Stromanschluss

Für ein paar kleinere Aufgaben war bereits Zeit. Das Einrichten ist in 10 Minuten erledigt. Das Gerät kam auch mit genügend Saft in den Akkus, dass ich das ohne Netz hätte bewerkstelligen können. Alle Treiber waren sauber drauf. Da ich mich per Live-Id verbunden habe, wurde nach ein paar Sekunden Wartezeit gleich alles synchronisiert, was den einen sicher Freude, anderen wiederum Angst machen wird.

Das Display spiegelt stark, was mich allerdings weder beim Surface jetzt noch bei anderen Geräten wirklich je gestört hätte. Irgendwie achte ich anscheinend nicht so sehr auf das Geschehen hinter mir oder bin zu wenig am Tageslicht (was mir wirklich oft nachgesagt wird). Jedenfalls präsentiert sich der Inhalt mit 2160 x 1440 px (also 2 x FullHD) und das 12″-Gerät hat somit eine Pixeldichte von 216 ppi. Schriften kommen scharf rüber.

Ein erster Test mit Youtube-Videos offenbart ein zwar bassloses aber trotzdem erstaunlich gutes gefühltes Klangbild. Jedenfalls braucht sich das Surface nicht hinter dem iPad zu verstecken, wenn man mich fragt.

Ich habe jetzt einige intensivere Arbeiten hinter mir (gleichzeitiger Download per WLAN + YouTube abspielen + größeren Ordner packen), konnte bisher aber trotzdem noch keinen Lüfter hören. Die rechte hintere Seite scheint den Kühlkörper zu beinhalten und wird bei grafiklastigen Operationen etwas mehr als handwarm.

Zum Schluss noch ein Wort über das Type Cover – die Tastatur also. Ich hatte beim ersten Blick auf die Werbebildchen im Internet eher skeptisch auf das gute Stück gewartet. Nachdem ich nun aber u.a. diesen Artikel damit geschrieben habe, bleibt ein sehr gutes Gefühl zurück. Für eine solch leichte und als Zubehör gedachte Konstruktion gibt es einen ziemlich guten Anschlag und ein annehmbares Touchpad noch dazu. Gefällt mir, obwohl ich noch weitere Tests und vor allem eine Coding-Session mit den üblichen Alt-Gr-Akrobatiken folgen lassen werden.

Abb. 5: Mit Type Cover bedeckt
Abb. 5: Mit Type Cover bedeckt

Zum Schluss natürlich der vermeintliche Wermutstropfen, nämlich der Preis. 1.300 € für meine Config plus das Type Cover sind nicht ohne. Allerdings sollte man aufpassen, dass man hier nicht ungerecht wird und es mit Tablets, wie dem iPad vergleicht. Ich habe hier ein sehr gutes Business Notebook zur Hand, das 800 g wiegt, ein ziemlich gutes Display mitbringt und es mir erlaubt, sowas, wie Office, Visual Studio usw. zu nutzen. Das können die meisten Tablets, die ich bisher gesehen habe so nicht.

Mein Fazit nach ca. 5 Stunden ist: Daumen hoch Microsoft!

 

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